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Hamburg Centre of Aviation Training HCAT

Ein Meilenstein in der Entwicklungsarbeit der Qualifizierungsoffensive Luftfahrtindustrie und bauliches Symbol für die außerordentliche Vernetzung und Innovationskraft am Luftfahrtstandort Hamburg ist das Hamburg Centre of Aviation Training (HCAT). In der Spitzenclusterstrategie „Neues Fliegen“ steht das Infrastrukturprojekt für  den Erfolgsfaktor Personal. Der hervorragende Ruf Hamburgs als Aus- und Weiterbildungsstandort für Luftfahrttechnik soll durch diese in Europa einmalige Lernortkooperation von Luftfahrtindustrie, Hoch- und Gewerbeschulen weiter ausgebaut werden.

Partner sind die Behörde für Wirtschaft und Arbeit (BWA), die Behörde für Wissenschaft und Forschung (BWF), die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB), die Gewerbeschule für Fertigungs- und Flugzeugtechnik G15, die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) sowie als Unternehmen Lufthansa Technical Training (LTT) und Airbus.

Durch die vernetzten und lernortübergreifenden Strukturen des HCAT können die Beteiligten in einer PublicPrivatePartnership (PPP) effizient und mit einem hohen Grad an Synergien zusammen arbeiten. Das kombinierte Angebot bietet eine schulische, betriebliche und akademische Aus- und Weiterbildung in den wichtigen Technologiefeldern wie Avionik/Elektronik, Kabine/Kabinensysteme und moderne Fertigungsverfahren/neue Werkstoffe – alles „unter einem Dach“.

Das HCAT gliedert sich in drei Bereiche mit folgenden Schwerpunkten:

Im HCAT I, dem so genannten ASQ, wird vornehmlich in den Bereichen Avionik und Struktur qualifiziert. Es dient der G15 als Schulungszentrum für die Aus- und Weiterbildung von Luftfahrttechnikern. Der  neue Schwerpunkt Avionik ist bereits im Februar 2010 mit einer Klasse von 30 Schülern gestartet. Zudem wird im ASQ Anpassungsqualifizierung im Bereich Composites sowie in der Verarbeitung von Aluminium, Composites – insbesondere aber CFK für Beschäftigte der Unternehmen angeboten werden.

Im HCAT II, dem so genannten KKS, befindet sich das Labor für Kabinen- und Kabinensysteme. . Ab März 2011, wenn alle Gebäudeabschnitte des HCAT vollendet sind, wird das KKS als Labor vorwiegend in der akademischen Ausbildung durch die HAW Hamburg genutzt werden.

Unter dem Dach des HCAT wird zudem das Spitzenclusterprojekt SEED (Simultaneous Production Engineering Education) von Airbus in Zusammenarbeit mit der TUHH und der HAW Hamburg koordiniert. Neue Erkenntnisse aus Forschung und Entwicklung sollen unmittelbar in die Hochschullehre und Weiterbildung integriert werden.

„Hauptfinanzierer“ des HCAT ist die BWA, die mehr als zwei Drittel der Gebäudeinvestitionen von ca. 10 Mio. Euro übernimmt. Die BWF, die BSB, LTT und Airbus der Finanzierung an. Das Kabinenlabor wird aus Mitteln des Spitzenclusters gefördert.
 

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